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Französischer Botschafter besuchte das KIT

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Am Freitag, den 28. September 2012 besuchte der französische Botschafter in Berlin Maurice Gourdault-Montagne gemeinsam mit dem Generalkonsul aus Stuttgart Michel Charbonnier und dem Attaché de coopération universitaire Gilles Buscot aus Heideberg das KIT.

Die Veranstaltung, die KIT-Vizepräsident für Forschung und Information Prof. Dr. Detlef Löhe moderierte, bot auch Studierenden, Doktoranden und Professoren des KIT die Möglichkeit, ihre deutsch-französischen Projekte vorzustellen. Darüber hinaus nahm eine Delegation des Kooperationspartners Fa. Michelin-Reifenwerke in Karlsruhe und der Direktor der Arts et Métiers ParisTech ENSAM Metz an der Veranstaltung teil.

Das Gespräch verlief in einem offiziellen Rahmen, jedoch in sehr harmonischer und freundlicher Atmosphäre.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Präsentation der zahlreichen Aktivitäten zwischen Frankreich und dem KIT, welche von der deutsch-franzöischen Initiative am KIT (KIT-DeFI) gebündelt und koordniert werden. Zunächst wurden durch Prof. Seemann die wichtigsten französischen Partner in der Lehre vorgestellt: Arts et Métiers ParisTech, das Institut Nationale des Sciences Apliquées (INSA) in Lyon und Straßburg, die Straßburger École Nationale Supérieure d’Architecture (ENSAS), das Institut Polytechnique (INP) in Grenoble sowie die Ècole Polytechnique in Paris. Prof. Heuveline, der soeben von der Sommerschule aus Nizza gekommen war, sprach anschließend, am Beispiel der deutsch-französischen Sommerschulen im Bereich der Strömungsmechanik über die Bedeutung dieser Veranstaltung an der Schnittstelle zwischen Lehre und Forschung. Abgeschlossen wurde die Präsentation durch Prof. Orphal, der kurz die vielfältigen gemeinsamen Forschungsaktivitäten vorstellte. Dabei schlug er den Bogen von Industriekooperationen mit unserem Partner Michelin im Bereich der Mobilitätsysteme zu gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten in den KIT-Zentren Energie, Klima und Umwelt sowie NanoMikro.

Der Botschafter zeigte sich persönlich sehr interessiert an der KIT-Forschung und stellte Fragen zur Forschungsstrategie für die nächste Förderperiode der EU, aber auch zu den Herausforderungen und Schwerpunkten bezüglich der vorgestellten KIT-Zentren. Für die in Frankreich angebrochene Übergangszeit im Energiebereich rief Gourdault-Montagne die dt.-frz. Wissenschaftlercommunitiy am KIT dazu auf, insbesondere Im Bereich der Energie gemeinsame Anstrengunen zu unternehmen.

Zum Abschluss der Veranstaltung trug sich der Botschafter in das Gästebuch des KIT ein.

Im Zeichen der intensiven Zusammenarbeit wird auch die deutsch-französische Woche stehen, die das KIT vom 18. bis 22. März 2013 anlässlich des 50. Jubiläums des Elysée-Vertrages veranstalten wird. Zu dieser hat Prof. Löhe den französischen Botschafter offiziell eingeladen hat.

Erste Rückmeldung von Seiten des Botschafters ist, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bereich der numerischen Simulation intensiviert werden sollte. Die nächsten Gespräche stehen bereits bevor.